Länder

HU (DE), Pickerl (Österreich), MFK (CH), APK (NL): jedes Land prüft Zustand, Genehmigung und Anbau Ihrer Konturmarkierung. Was Sie bei jeder Prüfung wissen müssen.

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Nach Land

Die Prüfung unterscheidet sich je Land

Die UN-Regelung ist europaweit harmonisiert, geprüft wird aber national. Der Zustand der Markierung ist überall ein Kontrollpunkt. Prüfer achten auf Vollständigkeit, Zustand, korrekte Farben, Sichtbarkeit des E-Zeichens und korrekten Anbau nach R48.

  • NL

    APK

    Wird bei der APK über RDW-anerkannte Stellen geprüft. Beschädigte, fehlende oder nicht geprüfte Markierung kann zur Beanstandung führen. Bei schweren Mängeln droht Nachprüfung oder Bußgeld über die Staatsanwaltschaft.

  • DE

    Hauptuntersuchung

    Teil der HU bei TÜV oder DEKRA. Ein fester Prüfpunkt für deutsche Betreiber. Bei Mängeln oft direkte Beanstandung mit kurzer Frist zur Beseitigung und Bußgeldrisiko.

  • AT

    §57a Pickerl

    Wird bei der wiederkehrenden Begutachtung geprüft, dem bekannten Pickerl. Nicht konforme Markierung führt zu negativer Begutachtung und muss vor der Nachprüfung behoben werden.

  • CH

    MFK

    Wird bei der Motorfahrzeugkontrolle geprüft. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, wendet die ECE-Regeln aber weitgehend an. Auch ausländische Fahrzeuge werden bei Grenz- und Kontrollen geprüft.

Obwohl die technischen Anforderungen aus ECE R150 und R48 überall gleich sind, unterscheidet sich die Vollzugspraxis. In Deutschland und den Niederlanden wird strenger auf den Zustand der Markierung geachtet als in manchen anderen Mitgliedstaaten. Für internationale Flotten ist es ratsam, die Markierung stets auf höchstem Niveau zu halten.

Bei grenzüberschreitendem Einsatz können zusätzliche Kontrollen im Ausland erfolgen. Ein Fahrzeug, das in DE oder NL die Prüfung besteht, erfüllt in den meisten anderen Ländern ebenfalls die Anforderungen – vorausgesetzt, die Markierung ist vollständig, sauber und unbeschädigt.

Internationaler Einsatz

Orientieren Sie sich an der strengsten Praxis

Die technischen Regeln sind harmonisiert, die Prüfpraxis unterscheidet sich jedoch. Für internationale Fahrzeuge ist ein einheitlicher, dokumentierter Standard am robustesten.

Vor der Fahrt

Prüfen Sie, ob Markierung vollständig, sauber und unbeschädigt ist. Lose Kanten vor der Prüfung ersetzen.

Bei Schäden

Mit gleichem Typ, gleicher Breite und gleicher Farbe reparieren. Gemischte Lösungen erschweren die Kontrolle.

Bei Nachprüfung

Die Werkstatt sollte wissen, welche Norm, Farbe und Breite zuvor montiert wurden.

Flottenroutine

  • Kontrolle bei Wäsche oder Wartung
  • Foto der Reparaturstelle vor und nach Instandsetzung
  • Reservefolie je Farbe verfügbar
  • Technisches Datenblatt greifbar
  • Zulassungsland und Einsatzgebiet bekannt

Beanstandung bei HU, Pickerl oder MFK vermeiden Nutzen Sie geprüfte Folie und reparieren Sie Schäden, bevor Prüfung oder Kontrolle zum Problem wird.

Fahrzeug prüffähig machen