Welche Konturmarkierungsfolie wählen Sie?

Welche Konturmarkierungsfolie braucht Ihr Fahrzeug? Klasse C, Farbe je Seite, Breite und Folie für gewölbte Flächen, mit direkter Bestellmöglichkeit.

4 Min. LesezeitAktualisiert 12. Juni 2026

Geprüfte Folie zu wählen ist unkompliziert, wenn Sie vier Dinge klären: Klasse, Farbe, Breite und Untergrund. Hier gehen Sie sie der Reihe nach durch.

1. Klasse C, immer

Für die Konturmarkierung ist Klasse C die geforderte Rückstrahlklasse. Das ist die von R48 für diese Anwendung verlangte Klasse und sorgt dafür, dass die Markierung auch aus Entfernung und bei schlechtem Wetter gut leuchtet. Folie ohne diese Klasse ist für diesen Zweck nicht konform.

2. Farbe je Seite

Viele Flotten wählen Gelb für ein einheitliches Bild rundum, da Gelb sowohl an der Seite als auch am Heck zulässig ist.

3. Breite

Geprüfte Kontur- und Linienmarkierung ist in der Regel 50 bis 60 mm breit. Halten Sie innerhalb der Flotte dieselbe Breite für ein einheitliches Bild und einfache Lagerhaltung.

4. Untergrund: starr oder flexibel

Für harte, ebene Paneele genügt starre Standardfolie. Für Schiebeplanen, gewölbte Flächen und bewegte Teile wählen Sie segmentierte oder flexible Folie, die sich mitbewegt, ohne sich abzulösen.

Unsicher bei der richtigen Kombination für Ihr Fahrzeug? Nennen Sie Fahrzeugtyp, Abmessungen und Untergrund, dann helfen wir Ihnen bei der Auswahl.

E-Zeichen prüfen

Prüfen Sie beim Wareneingang, dass das E-Genehmigungszeichen in Abständen über den Streifen verläuft. So bleibt es auf jedem zugeschnittenen Stück sichtbar und bei der Prüfung nachweisbar.

Nach Typgenehmigung einkaufen, nicht nach Optik

R150 kennt mehrere Klassen retroreflektierender Markierungsmaterialien. Die Buchstaben sind keine einfache Rangfolge. Jede Klasse hat eigene Anforderungen und einen vorgesehenen Anwendungsbereich. Für die hier behandelte auffällige Kontur- und Linienmarkierung verlangt R48 Klasse C. Die Materialbreite beträgt 50 mm mit einer Toleranz von +10/−0 mm.

Fordern Sie technisches Datenblatt und Typgenehmigungsangaben an. E-Zeichen, Produktvariante, Klebstoff und Untergrund müssen zusammenpassen. Das E-Zeichen belegt die Genehmigung des Produkttyps, nicht den korrekten Anbau am konkreten Fahrzeug.

Offizielle Quellen

  1. UNECE: UN-Regelung Nr. 150 zur Genehmigung retroreflektierender Einrichtungen
  2. UNECE: aktuelle Dokumente zur UN-Regelung Nr. 48
  3. EUR-Lex: veröffentlichter Text der UN-Regelung Nr. 150
ECE R150 · CLASS C

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ECE R150CLASS C50–60 MM
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